09.09. - 11.09.
So meine Lieben,
nachdem mein Flieger in Hannover etwas verspätet abgehoben ist, bin ich trotzdem einigermaßen entspannt an meinem Gate in Frankfurt angekommen. Obwohl mir der Abschied von euch allen schwerfiel, ging es mir eigentlich gut.
Als ich an meinem Gate (Nr. 23) ankam, sah ich auch schon die ersten Work and Traveler (ganz klar an den gelben Bändchen erkennbar, insgesamt waren wir ca. 15 Leute). Nachdem wir unsere Namen und unsere Aufenthaltsdauer ausgetauscht hatten, ging es auch gleich an Board...da tauchte auch schon gleich das erste Problem auf.....mein Platz und der meines Sitznachbarn waren doppelt gebucht worden..also saß auch schon ein Ehepaar auf unseren Plätzen. Alles klärte sich schnell und der Flieger hob ab.
Nach einer kleinen Unterhaltung entschieden sich mein Sitznachbar (er hieß übrigens Bastian und reist auch mit TravelWorks) und ich uns dem Entertainmentprogramm zuwidmen...also Filme :-). Es gab 12 zur Auswahl die ich aber mit Sicherheit nicht mehr zusammen bekomme. Auf jeden Fall schaute ich zwei Mal Hanna Montana :-D und einmal Illuminati. Somit waren schon mal fast 6 Stunden um und mit zwei Essen waren es schon fast 8. Die restlichen 2 Stunden verbrachten wir mit Unterhaltungen, hörten Musik oder ich versuchte zuschlafen.
Angekommen in Vancouver mussten wir gleich zum Immigrationschalter und bekamen schon nach kurzer Zeit unsere Arbeitserlaubnis. Draußen suchten wir den richtigen Bus nach Richtung Downtown, zu unserem Hostel. Dort angekommen checkten wir ein und bezogen unsere Viererzimmer, die aber mit allen möglichen Leuten aus aller Welt gemischt waren bzw. sind. Alle ruhten sich erstmal aus. Mittlerweile war es fast Abend und einige machten sich auf etwas Essbares zufinden, was eigentlich aus einem Sandwich von Subway bestand :-). Danach versand ich noch ein paar Wohnungbewerbungen und ging dann schlafen.
Am nächsten Tag hab ich erstmal das Frühstücksbuffet gestürmt, was für ein Hostel wirklich gut ist. Um 9 Uhr traf sich die ganze Gruppe für unseren Workshop. Wir bekamen viele Informationen über die Suche nach einem Job und einer Wohnung, die Eröffnung eines Bankkontos, wie wir die Sozialversicherungsnummer bekommen und viele Sachen, die man bei diesen beachten muss. Auf jeden Fall war der erste Tag sehr hilfreich und uns allen wurde klar, das sich das Reisen mit einer Organisation lohnt. Der ganze Workshop dauerte bis 16 Uhr und danach machte ich mich wieder auf die Suche nach einer Wohnung.
Am Abend trafen wir uns und gingen in eine kleine Kneipe, wo wir auf Traveler trafen, die schon ein paar Wochen hier sind. Als es schon lange dunkel war machte ich mich mit ein paar Leuten auf zum Ufer, und gelangten fast bis zum Stanley Park. Es war angenehm kühl und ganz Vancouver war wunderschön beleuchtet.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 9.45 Uhr zum zweiten Workshoptag. Wir gingen zum Career Center, wo man Jobs vermittelt bekommt oder einfach Hilfestellung bei der Suche bekommt. Vorallem bei den Bewerbungen, die vollkommen anderes sind als in Deutschland. Danach beantragten wir unsere Sozialversícherungsnummer und gingen anschließend zur Bank.
Das Eröffnen eines Kontos ist hier auch eine Sache für sich, weil man für ziemlich alles was man tut Geld bezahlen muss und es an sich schon kompliziert ist. Aber Gott sei Dank hab ich das überstanden und besitze nun ein kanadisches Konto....achja und eine kanadische Handynummer hab ich auch schon. Aber die nutze ich nur für hier, und vorallem für die Job-und Wohnungssuche. Also wer mit mir in Kontakt treten möchte ( wow das klingt vielleicht formel :-) ) macht das bitte über das Internet.
So nun ist es gerade 19 Uhr bei mir und dieser Tag ist nun auch wieder fast vorbei. Und bitte verzeiht mir wenn ich nicht immer die Zeit hab etwas reinzustellen oder euch auf dem Laufenden zuhalten. Im Moment hab ich viel zutun und versuche hier fußzufassen. Sobald ich alles erledigt hab, werd ich bestimmt mehr Zeit haben und regelmäßiger etwas reinstellen.
Auf jeden Fall geht es mir gut :-) Hoffe bei euch ist auch alles in Ordnung.
Ganz liebe Grüße aus dem (noch) sonnigen Vancouver
Eure Gina